Haben Klima- und Coronakrise die selbe Ursache?!

Woher kommt das Corona-Virus? Von einer Fledermaus, von einem Schuppentier, oder ganz woanders her?
Das ist eine überragend wichtige Frage. Denn nur, wenn wir den Ursprung dieser Seuche verstehen, können wir künftigen Pandemien vorbeugen.
In diesem Interview im RiffReporter erklären Experten die bisherigen Erkenntnisse.
Sicher ist:
Wenn Menschen in neue Gebiete eindringen ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie mit Arten konfrontiert werden, die ihnen neu sind und gegen die deshalb bisher keine Immunabwehr besteht. Noch höher ist die Wahrscheinlichkeit aber da, wo Wildtiere und Menschen in grosser Dichte zusammenkommen, also bei Marktlieferanten, Züchtern und Kunden wie Mitarbeitern der Viehmärkte.

Zerstörung der Umwelt, unserer und diejenige der Tiere als Ursache von Pandemien und Klimakrise

Deswegen muss die Konsequenz aus dieser Tragödie lauten: Um zukünftig weitere weltweite Ausbrüche zu vermeiden, müssen wir unsere Ökosysteme besser schützen. Die Wahrscheinlichkeit von Pandemien steigt mit zunehmender Zerstörung von Ökosystemen, wie unsere Wälder und Urwälder.

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1466-8238.2010.00540.x

Zoonosen nehmen massiv zu!

Zoonosen werden wechselseitig zwischen Mensch und Tier übertragen und sind deshalb von besonderer gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Das Risiko einer Ausbreitung von Zoonosen wird durch zahlreiche Faktoren begünstigt. Hierzu gehören neben dem Reiseverhalten, dem internationalen Warenverkehr und klimatischen Veränderungen auch die zunehmende Eingrenzung von Lebensräumen wilder Tiere und die Bedingungen in Tierzucht- und Tierhaltung.

„The animals could use a little social distancing, too.”

Tier und Mensch rücken sich also immer stärker auf die Pelle.
Etwa 60 Prozent aller Infektionskrankheiten beim Menschen werden durch solch zoonotische Erreger ausgelöst, bei den neu auftretenden Infektionskrankheiten sind es sogar 75 Prozent.
Covid-19 ist auch eine weitere Zoonose (nach SARS, MERS, Vogel- und Schweinegrippe…).
Nach Ansicht von Gesundheits- und Umweltexperten sind der rasante Anstieg der Abholzung, der Urbanisierung und des Strassenbaus Gründe für die Verbreitung des Coronavirus (siehe Bericht dazu im World News Monitor).

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4507309/

Weniger Fleisch essen, hilft gegen zukünftige Pandemien und gegen die Klimakrise!

Eine der wichtigsten Massnahmen, die wir alle sofort selbst beginnen können, ist, weniger oder kein Fleisch von Tieren mehr zu essen!
Wir schützen dadurch die Wälder und Ökosysteme, in denen diese Tiere leben – und vermeiden auch das Näherrücken von Tier und Menschen, welches die Ursache der gefährlichen Zoonosen, wie Covid-19 ist!

Das Virus hat übrigens schon geschafft, was Teile der Linken und der Klimaschutzbewegung seit Langem versuchen: einen globalen Streik herbeizuführen. Deshalb: „Danke, Coronavirus, und Greta Thunberg: Entspann dich! Lass das Virus die Arbeit erledigen.“ (Timothy Morton in Philosophie-Magazin 04/2020).

Luftverschmutzung als Gefahr für Corona-Infizierte

Starke Luftverschmutzung und schwerere Verläufe der Covid-19-Krankheit stehen möglicherweise in einem Zusammenhang. In Regionen mit einer dauerhaft hohen Schadstoffbelastung – wie Norditalien, China, Nordfrankreich,… – sind deutlich mehr Menschen nach der Infektion mit dem Coronavirus gestorben als in anderen Regionen. Auch eine Studie von US-Forschern der Harvard-Universität deutet darauf hin, dass es einen Zusammenhang gibt. Vor allem in stark mit Stickstoffdioxid und Feinstaub belasteten Regionen sind demnach Menschen nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben.

Weitere Links auf meine Website:
Klimaangst
Angst in Zeiten des Coronavirus
Verschwörungstheorien

Veröffentlicht am 27. März 2020 von Dr. med. Thomas Walser
Letzte Aktualisierung:
22. Juni 2020