Schlagwort: Abnehmen

  • Abnehmen mit Low-Carb, dann Weglassen aller Zwischenmahlzeiten und Kurzfasten

    Abnehmen mit Low-Carb, dann Weglassen aller Zwischenmahlzeiten und Kurzfasten

    Eine kohlenhydratarme Ernährung zum Abnehmen ist erfolgreicher als eine fettarme. Dies bestätigen nun auch Studien (Beispiel). Menschen, die Low-Carb essen, nehmen täglich weniger Kalorien zu sich und verlieren dementsprechend dreimal mehr Gewicht. Sie reduzieren zudem wirklich ihre Körperfettmasse (im Gegensatz der Menschen mit fettarmer Diät, die auch an Muskelmasse verlieren).

    Es gibt noch weitere sehr gewichtige Vorteile einer zuckerarmen Ernährung:
    Die Menschen können damit auch Zwischenmahlzeiten wirklich ganz weglassen und es wird einfacher, maximal nur noch zwei oder dreimal täglich zu essen, was eine sehr effektive Voraussetzung zum Abnehmen ist.

    In der Folge ist dann auch das Einführen eines Kurzfastentages pro Woche viel leichter!
    Weiterlesen über das Kurzfasten >>>

    Diese Erfolgskette „Low-Carb-Ernährung >>> keine Zwischenmahlzeiten mehr >>> Kurzfasten“ ist der beste Weg um sich gesund zu ernähren und effektiv abzunehmen!

    „Low Carb“ wirkt wohl so gut, da damit mein Glukosespiegel im Blut nicht immer nach oben rast und mit Heisshunger beschert. Deshalb kann man dann auch einige Stunden ohne Zwischensnacks ohne Hunger überstehen. Es ist deshalb auch optimal, falls man
    die ideale Reihenfolge während einer Mahlzeit einhält:
    1. zuerst die Ballaststoffe (Gemüse, Salat, Nüsse), dann
    2. die Proteine (Käse, Hülsenfrüchte, Fisch, Ei) und erst zum Schluss eventuell
    3.) die Stärke (Brot, Pasta) und wenig Zucker (als Dessert!).

    Selbst ein Sandwich kann so in Etappen gegessen werden:
    Zuerst den Salatanteil – dann den Fisch (oder Fleisch) und erst zum Schluss das Brötchen!

    Also „Low Carb“ und „Last Carb“!

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  • Regelmässiges Kurzfasten stärkt unsere Abwehr, führt zum garantierten Abnehmen und stellt den Stoffwechsel und unsere „Energiezentrale“ um

    Regelmässiges Kurzfasten stärkt unsere Abwehr, führt zum garantierten Abnehmen und stellt den Stoffwechsel und unsere „Energiezentrale“ um

    In letzter Zeit erlebt das Fasten, insbesondere das Kurzfasten – d.h. nur 16 bis maximal 72 Stunden lang nichts Festes essen und nur kalorienfreie Getränke trinken – selbst in der eher konservativen „Schulmedizin“ ein sehr positives Revival.

    Dazu gehört auch das tägliche Verlängern der nächtlichen Fastenzeit auf optimal 16 Stunden indem man entweder nach 16 Uhr nichts mehr isst (sog. Dinner Cancelling) oder das Frühstück weglässt und erst um 12 Uhr mit dem Essen beginnt und dies dann nur in 2 oder maximal 3mal (nicht nur einmal!) während 8 Stunden (sog. 16:8-Ernährung).
    Beides läuft auch unter „Intermittierendes oder Intervall-Fasten“.
    Weiterlesen: www.dr-walser.ch/dinner_cancelling/

    Mit dieser Kürze der Fastenzeit vermeidet man viele starke Nebenwirkungen des längeren Nichts-Essens, wie die Übersäuerung der Gelenke (mit Gichtanfällen als Extrem) oder die Verstopfung und auch den nachträglichen Jo-Jo-Effekt, der bei regelmässigem Kurzfasten kaum auftritt.

    Ganz neu ist die Erkenntnis nicht. Schon Paracelsus, einer der Väter der westlichen Medizin, soll gesagt haben: «Fasten ist das beste Heilmittel.» Und 4000 Jahre zuvor zierten die alten Ägypter eine Pyramide mit einer ­Inschrift, die sinngemäss lautet:
    „Der Mensch lebt von einem Drittel von ­allem, was er isst. Von den übrigen zwei Dritteln leben die Ärzte!“

    Das Kurzfasten ist – wie in meiner Hausarztpraxis x-fach erprobt – recht einfach realisierbar und auch sozial verträglich. Nehmen Sie dazu immer den Tag der Woche, an dem Sie meist am wenigsten Einladungen haben: zum Beispiel jeden Dienstag.

    Man kann natürlich immer auch eine gemilderte Form einflechten: als Früchtetag (einen ganzen Tag nur Früchte essen), als Spinattag,…: Nehmen Sie es locker und spielerisch.

    Wieder entdeckt wurden die heilenden Seiten des Kurzfastens in der Onkologie (Tumortherapie) zur Verbesserung und Modulierung des Immunsystems vor Chemotherapien. Das positive Resultat, kurz skizziert, besteht aus: mehr Wirkung der Medikamente gegen den Krebs mit weniger Nebenwirkungen auf andere Körperzellen!

    Wiederholtes kurzfristiges Fasten führt zu „zellulärem Selbstmord“ von Krebszellen! In neueren Studien findet man dabei, dass wiederholtes kürzeres Fasten effektiver und praktikabler ist als langfristiges. Das Fasten löst eine Art zellulären Stress aus. Bei gesunden Zellen führt dies zu Reaktionen, die gegen Schäden durch Sauerstoffradikale schützen. Solche Moleküle entstehen bei Hunger vermehrt. Ihre Produktion wird aber auch durch viele Chemotherapeutika (Medikamente gegen Krebs) angeregt und gilt als Hauptursache von deren starken Nebenwirkungen. 24 bis 72 Stunden Fasten vor der Chemotherapie bereitet normale Körperzellen offenbar gut auf hohe Konzentrationen von Sauerstoffradikale vor. Sie sind deshalb eher in der Lage, sich gegen die aggressiven Moleküle zu wehren. Krebszellen hingegen sind kaum fähig, diese Schutzmechanismen anzuschieben. Sie stellen sogar selber zusätzlich noch reichlich aggressive Moleküle her. Das führt dann dazu, dass sie letztlich „zellulären Selbstmord“ begehen!

    Diesen Effekt kann nun auch für Jedermann/-frau als einfache Verbesserung der Abwehr bei wiederkehrenden Infektionen diverser Ursachen benützt werden.

    Dann auch zur „Stoffwechsel-Erschütterung“ und als Wende bei schweren Krankheiten, wie Diabetes (hier hilft auch der gleichzeitige Gewichtsverlust), bei chronischen Schmerzzuständen (v.a. auch durch Entzündungen (Rheumatische Leiden), aber auch zum einfachen und sehr effektiven Abnehmen!


    Grafik mit Copyright aus Schweiz.Beobachter

    Lesen Sie dazu mehr auf meiner Website über:

    Letzte Aktualisierung durch Dr.med. Thomas Walser:
    27. Januar 2025

  • Soll man Frühstücken?

    Soll man Frühstücken?

    Bedürfnisse bestimmen unser Leben. Was bestimmt nun, welchem Bedürfnis ich nachgebe oder widerstehe? Eine grosse Studie der University of Chicago ergab, dass verschiedene Bedürfnisse zu bestimmten Zeiten stärker oder schwächer ausgeprägt waren. Beispielsweise sehnten sich die Teilnehmer vor allem montagmorgens nach einem Kaffee und samstagabends nach Alkohol (und der Wunsch, Geld auszugeben, war samstags am grössten). Ausserdem stellte sich heraus, dass Menschen, die vormittags einige Bedürfnisse unterdrückt hatten, infolge davon nicht mehr genug Energie aufbrachten, um im Verlauf des restlichen Tages weiteren Bedürfnissen zu widerstehen. Wer also am Nachmittag oder Abend standhaft belieben will, sollte vormittags weniger streng mit sich sein: Also ein klares Argument für ein reichhaltiges Morgenessen! (Wilhelm Hofmann et al.: What people desire, feel conflicted about, and try to resist in everyday life. Psychological Science, 23, 6/2012, 582-588)

    >>> Weiteres über „Wann-Wieviel-Essen?“ auf meiner Website:
    www.dr-walser.ch/dinner_cancelling/

    Letzte Aktualisierung:
    30. Januar 2025

  • Ist mein Übergewicht gefährlich für meine Gesundheit?

    Ist mein Übergewicht gefährlich für meine Gesundheit?

    Frage eines Websitebesuchers:

    Ich bin etwas dick und könnte ein paar Kilogramm weniger auf die Waage bringen. Mein Hausarzt wettert nun massiv und rät dringend zum Abnehmen (ohne Zusatzuntersuch). Ich habe aber auch gehört, dass ein wenig Übergewicht noch nicht schlimm ist. Wie kann ich objektiv untersuchen lassen, ob mein Übergewicht bereits gesundheitlich schädigend ist?

    Meine Antwort:

    Ihre Frage lautet eigentlich: Wann bin ich mit Übergewicht gefährdet, ein metabolisches Syndrom (https://www.dr-walser.ch/metabolisches_syndrom.htm ), resp. einen Diabetes zu entwickeln?
    Lassen Sie bei Ihrem Hausarzt einen Glukosetoleranztest (https://de.wikipedia.org/wiki/OGTT ) durchführen. Falls dabei als Ergebnis eine normale Insulinsensitivität herauskommt, können Sie vorerst beruhigt sein (gutartige Adipositas) – aber bei bestehender Insulinresistenz ist Bewegung und Abnehmen lebensnotwendig!
    (Arch Intern Med 168(15):1609-1616, 2008 – Identification and Characterization of Metabolically Benign Obesity in Humans, Norbert Stefan et al.)

    Mehr übers Abnehmen hier auf meiner Website!