Schlagwort: Rolfing

  • Warum ein flacher, schöner Bauch entspannt sein sollte!

    Warum ein flacher, schöner Bauch entspannt sein sollte!

    Warum man im Alltag die äusseren (tastbaren) Bauchmuskeln mit Vorteil entspannt loslassen – und nur die tiefste Schicht (den Transversus-Muskel) gebrauchen sollte:

    Wir Menschen neigen im Leben zur steten Verkürzung im Oberkörper an der Vorderseite und entwickeln im Alter häufig einen Rundrücken, da wir noch immer den Oberkörper eines Vierbeiners besitzen. Diese haben sinnvollerweise die Hinterwand des horizontalen Oberkörpers verstärkt (Wirbelsäule und starker Rippenkasten hinten), da dort dann all seine Organe aufgehängt sind.

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  • Hohlkreuz – vergessen sie es!

    Hohlkreuz – vergessen sie es!

    Es ist ein falscher Mythos, dass das sogenannte Hohlkreuz (die Lendenlordose) immer schlecht sei, wie dies viele Körperarbeiter und Physiotherapeuten annehmen.Bereits zur Stabilität beim Sitzen benötigt man zum Beispiel ein (entspanntes) Hohlkreuz, damit man vor den Sitzbeinhöckern zu sitzen kommt und damit auf den flachem Beckenboden.

    Weiter ist das Hohlkreuz ein denkbar schlechtes Bild für den Patienten, um damit zu arbeiten, da wir lumbal im Rücken eher unbewusst sind – und uns besser nach der (bewussten) Vorderseite des Körpers halten, welche lang und entspannt sein sollte (v.a. die oberflächliche Bauchwand, also der Rektusmuskel).

    kyphose

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  • Übergänge und Zwischenräume im Alltag

    Übergänge und Zwischenräume im Alltag

    „Es ist die Stille zwischen den Tönen, die Musik von Lärm unterscheidet, die Stille des Bodens, die die Samen keimen lässt, damit sie aufblühen. In der Lücke der Abwesenheit lernen wir Vertrauen, in der Lücke zwischen Wissen und Geheimnis entdecken wir das Wunder. Jeder Akt der Raumschaffung ist in gewisser Weise ein kreativer Akt und ein Akt des Glaubens. Doch in seiner Offenheit und Unbestimmtheit, in seinem Werben um die Ungewissheit, stellt er unsere grundlegendsten Instinkte darüber, wie wir unser Leben regeln sollen, in Frage und erschüttert die Grundlage unserer Illusion von Kontrolle (die immer das Gegenteil von Glauben ist).“ (Die italienische Schriftstellerin Paola Quintavalle und der Künstler Miguel Tanco in Making Space)

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  • Faszien und Bindegewebsarbeit

    Faszien und Bindegewebsarbeit

    Dies war noch eine Frage an Hans Flury:

    Wir erleben momentan einen wahrhaftigen „Faszienhype“ – viele sprechen und schreiben vom Bindegewebe (selbst eine GEO-Nummer war diesem Thema gewidmet) – notabene über das Bindegewebe, von dem ich in meiner medizinischen Grundausbildung fast gar nichts hörte.
    Die Leute kommen also zu mir und wollen von mir einen Rat, was für eine Sportart die „beste für Faszientraining“ sei – welches „Hilfsmittel“ und welche „Übungen“ für „Faszienarbeit“ geeignet sind (Stichwort: Blackroll, Spezialschuhe,…).
    Meine Standartantwort ist dann: „Tun Sie das, was Ihnen Spass macht (das tun Sie nämlich höchstwahrscheinlich dann auch noch in einem Jahr…)!“
    – und: „Was man auch tut, kann man auch mit den „Leitlinien der
    Normal Function“, quasi „mit dem Bindegewebe im Fokus“ tun.“.

    Was hast Du für „Standardantworten“ auf diese häufigen Fragen?! Und sprich etwas über Deine ´Leitlinien der Faszientechnik´.“
    herzlich, Thomas

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  • Stabilität durch Länge (z.B. der hyperlaxen Schulter, etc.)

    Stabilität durch Länge (z.B. der hyperlaxen Schulter, etc.)

    Hier stelle ich Hans Flury vor. Er war Arzt und Rolfer in Zürich, den ich als begnadeter Geist und „Psychoanarchist“, aber auch als guten Freund und Lehrer sehr schätzte. Er starb 2024.

    Meine Frage an ihn:

    Ich will über Deinen Begriff „Bodystocking“ sprechen, den Du im Zusammenhang mit der „Strukturellen Integration“ (Rolfing) gebrauchst (und nichts mit dem gleichnamigen Kleidungsstück zu tun hat! Du gebrauchst ihn als eine Art „Bindegewebscontainer“, in dem wir stecken.)
    Zuerst mal treibt mich eine Deiner Erklärungen zum „Bodystocking“ um:
    „Stabilität“ durch Muskelkräftigung vs. Stabilität durch Länge (beim Normal Function).
    Dieses Thema enthält eine wesentliche Differenz zwischen der klassischen Orthopädie und der „Normalen“ Bewegung und Haltung in der „Strukturellen Integration“ (nach Ida Rolf):
    Die Stabilität (zum Beispiel der Gelenke – am Beispiel der habituellen Schulterluxation oder einer hypermobilen, hyperlaxen Körperstruktur) wird ja in der „herkömmlichen“ Physiotherapie mit Muskeltraining und -kräftigung zu erreichen versucht. Man sieht dabei leider immer ein Verlust an Beweglichkeit, ja meist sogar eine Steifigkeit, die in einer unökonomischen Bewegung mündet.
    Die SI propagiert „Stabilität durch Länge“, quasi durch die Schienung der Gelenke im Druck der elastischen Spannkraft des Bindegewebes, welches eine Folge der „Normalen Haltung und Bewegung“ ist – und mit grosser Ökonomie und geschmeidiger Beweglichkeit einhergeht.
    Wie würdest Du es ausdrücken?!

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  • Yoga, Tai Chi,… und Strukturelle Integration

    Yoga, Tai Chi,… und Strukturelle Integration

    Was kann ich mit Sicht aus der Strukturellen Integration (Rolfing) her betrachtet, von Yoga (und anderen asiatischen Bewegungslehren, wie Tai Chi, Qigong,… und Kampfformen, wie Karate, Judo, Kendo, Wendo,…) erwarten, falls sie „gesundheitlich günstig“ sein sollen – man könnte auch „ökonomisch“ sagen, d.h. schonend für unserer Gelenke, Sehnen und Muskeln?!

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  • Bergläufe sind gesund! – und natürlich auch Bergwanderungen…

    Bergläufe sind gesund! – und natürlich auch Bergwanderungen…

    Ich bin ein überzeugter Fan von Bergläufen, die mir aus verschiedensten Gründen gesundheitlich viel lohnender erscheinen wie monotone Stadtläufe auf harter, ebener Unterlage.
    Bergläufe beanspruchen das menschliche Gewebe auf unterschiedlichste Weise (ebenaus, bergauf, bergab – meist auf weicher, unebener Unterlage) und verhindern durch fehlende Monotonie einseitige Abnützungen und Überbeanspruchungen von kritischen Laufzonen unseres Körpers (wie Sehnenansätze, einzelne Gelenke, gewisse Muskelgruppen).

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  • Die ideale Haltung beim Radfahren

    Die ideale Haltung beim Radfahren

    Man sitzt in einer Zickzacklinie auf dem Sattel: Die Knie und Füsse eher leicht nach innen gedreht, Po und Sitzbeinhöcker weit hinten, gebeugt in den federnden Hüftgelenken, das Brustbein senkrecht oben und vorne (konvexe Mittellinie), der Kopf und der Schultergürtel locker aufliegend. Die Arme hängen auch locker in den Schultergelenken und liegen ohne viel Druck auf dem Lenker. Die Ellbogen sind mehr oder weniger gebeugt und aussen.Die Bauchwand ist entspannt (damit bleibt man vorne lang). Man hängt wie in den „Gummibändern“ des muskulär entspannten Po (im vielen Bindegewebe dort: Muskelfaszien, Sehnen, Bänder…).

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