Schlagwort: gleichgewicht

  • Warum ein flacher, schöner Bauch entspannt sein sollte!

    Warum ein flacher, schöner Bauch entspannt sein sollte!

    Warum man im Alltag die äusseren (tastbaren) Bauchmuskeln mit Vorteil entspannt loslassen – und nur die tiefste Schicht (den Transversus-Muskel) gebrauchen sollte:

    Wir Menschen neigen im Leben zur steten Verkürzung im Oberkörper an der Vorderseite und entwickeln im Alter häufig einen Rundrücken, da wir noch immer den Oberkörper eines Vierbeiners besitzen. Diese haben sinnvollerweise die Hinterwand des horizontalen Oberkörpers verstärkt (Wirbelsäule und starker Rippenkasten hinten), da dort dann all seine Organe aufgehängt sind.

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  • Hohlkreuz – vergessen sie es!

    Hohlkreuz – vergessen sie es!

    Es ist ein falscher Mythos, dass das sogenannte Hohlkreuz (die Lendenlordose) immer schlecht sei, wie dies viele Körperarbeiter und Physiotherapeuten annehmen.Bereits zur Stabilität beim Sitzen benötigt man zum Beispiel ein (entspanntes) Hohlkreuz, damit man vor den Sitzbeinhöckern zu sitzen kommt und damit auf den flachem Beckenboden.

    Weiter ist das Hohlkreuz ein denkbar schlechtes Bild für den Patienten, um damit zu arbeiten, da wir lumbal im Rücken eher unbewusst sind – und uns besser nach der (bewussten) Vorderseite des Körpers halten, welche lang und entspannt sein sollte (v.a. die oberflächliche Bauchwand, also der Rektusmuskel).

    kyphose

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  • Faszien und Bindegewebsarbeit

    Faszien und Bindegewebsarbeit

    Dies war noch eine Frage an Hans Flury:

    Wir erleben momentan einen wahrhaftigen „Faszienhype“ – viele sprechen und schreiben vom Bindegewebe (selbst eine GEO-Nummer war diesem Thema gewidmet) – notabene über das Bindegewebe, von dem ich in meiner medizinischen Grundausbildung fast gar nichts hörte.
    Die Leute kommen also zu mir und wollen von mir einen Rat, was für eine Sportart die „beste für Faszientraining“ sei – welches „Hilfsmittel“ und welche „Übungen“ für „Faszienarbeit“ geeignet sind (Stichwort: Blackroll, Spezialschuhe,…).
    Meine Standartantwort ist dann: „Tun Sie das, was Ihnen Spass macht (das tun Sie nämlich höchstwahrscheinlich dann auch noch in einem Jahr…)!“
    – und: „Was man auch tut, kann man auch mit den „Leitlinien der
    Normal Function“, quasi „mit dem Bindegewebe im Fokus“ tun.“.

    Was hast Du für „Standardantworten“ auf diese häufigen Fragen?! Und sprich etwas über Deine ´Leitlinien der Faszientechnik´.“
    herzlich, Thomas

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  • Katzenartige Haltung im Fussball (Lionel Messi!)

    Katzenartige Haltung im Fussball (Lionel Messi!)

    Wie bei vielen ähnlichen Wettkampfarten sollte sich der Körper auch beim Fussball jederzeit in jede beliebige Richtung in Bewegung setzen können. Lionel Messi ist in seinen wunderbaren Dribblings DAS Beispiel dafür.
    Falten liefert das dafür nötige „labile Gleichgewicht“, wobei Sie fast ganz gestreckt sein oder sich tief in der Zickzacklinie befinden können. Sie „opfern“ den ersten Bruchteil einer Sekunde, um sich fallen zu lassen. Sie sinken dabei jedoch kaum, eher geht Ihr Körper in die Länge wie eine Katze, die sich vor dem Sprung duckt. Das Becken beginnt zurückzuschwingen, das Brustbein fällt nach vorn, die Beine sind einen kurzen Augenblick lang völlig schlaff. Die Füsse werden breiter und flacher gegen den Boden gepresst. Diesen Druck verstärken Sie weiter, so dass der Rumpf als Reaktion nach vorn losschnellt.
    Der Oberkörper bleibt sehr ruhig, das Brustbein ist senkrecht und etwas vor dem Lot, das Becken ist etwas dahinter (dadurch das Hüftgelenk frei beweglich). Man ist wenig gebeugt in Hüfte und Knie.

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