unsere Psyche in Covidzeiten

Seit einigen Monaten reden wir schon sehr viel darüber, wie die Menschen in der Schweiz oder Deutschland mit der Coronakrise seelisch fertig werden. Viele sorgten sich darum, dass es besonders psychisch kranken Menschen schlechter gehen würde, aber dass auch Menschen ohne psychische Probleme (gibt es sowas?) in diesen Zeiten ins dunkle Tal von Traurigkeit, Einsamkeit und Verzweiflung rutschen könnten.

Die Sache ist: Bisher ist einfach nicht klar, ob das wirklich zutrifft. Es gibt zwar Untersuchen, die haben bisher aber eine geringe Aussagekraft dazu, ob es Menschen gerade schlechter geht als im letzten Jahr – und warum. Die ZEIT hat aus den vorhandenen Studien und Befragungen einige der aufschlussreichsten herausgefiltert Psychologie in der Corona-Krise: Unsere Seelenlage | ZEIT ONLINE. Dieser Artikel beschreibt, was sie verraten, und was wir noch nicht wissen.

Einige interessante Punkte:

  • Die „Selbstheilungskräfte der Seele“ sind stärker, als viele es ihr zutrauen.
  • Gerade ältere Menschen zeigen sich in dieser Krise resilienter. Weil sie schon mehr durchgemacht haben.
  • Entsprechend geht es gerade Jugendlichen eher schlechter.
  • Eine positive Grundhaltung hilft sehr. Klingt nach einem Klischee, stimmt aber wirklich.
  • Manche rücken in der Krise stärker zusammen, sie berichten sogar von positiven Effekten der Krise.

(zitiert aus PIQD, 26.11.20, Corona: Wie sehr macht uns die Krise fertig?)

Zur Stärkung der positiven Grundhaltung ein wahres Bijou des Internets. Und zwar den «Distractor». Die Plattform haben die Macher der «New York Times» während der Präsidentschaftswahlen ins Leben gerufen. Es geht darin um: nichts! Beziehungsweise: um alles andere ausser Politik, Corona, News. Geniessen Sie allerlei wohltuend Banales – Ton an!